Busch-free@home
Busch free@home - Smart-Home-System für Licht, Beschattung und Klima
In dieser Kategorie findest du das komplette Busch-Jaeger free@home System. free@home ist Buschs Smart-Home-Plattform für Wohngebäude. Sie steuert Licht, Beschattung, Klima und Energie in einer Anlage. Die Kommunikation läuft über Bus oder über Funk. Bedient wird per Wand-Taster, Smart-Panel oder App auf dem Handy. Die Bus-Variante braucht eine KNX-zertifizierte Leitung J-Y(ST)Y 2 x 2 x 0,8 mm.
Wofür ist die Kategorie Busch free@home gedacht?
free@home ist die Antwort auf den Bedarf nach Wohnungs-Automation ohne den Aufwand einer großen KNX-Anlage. Die Plattform passt zu Wohngebäuden vom Reihenhaus über die Eigentumswohnung bis zum kleineren Mehrfamilienhaus. Die Inbetriebnahme über App ist deutlich einfacher als bei KNX. Gleichzeitig nutzt das System eine bewährte Bus-Topologie. Damit ist die Anlage langfristig erweiterbar und stabiler als reine Funk-Lösungen.
So findest du das richtige free@home-Produkt
1. Bus oder Funk entscheiden
Im Neubau ist die Bus-Variante mit KNX-zertifizierter Leitung die langfristig beste Wahl. Im Bestand ohne Bus-Leitung lohnt der Blick auf die Funk-Variante, die ohne Leitungs-Verlegung auskommt. Eine Mischung ist möglich - Bus-Geräte im Neubau-Bereich, Funk im nachgerüsteten Bereich.
2. Funktionsbereich festlegen
free@home deckt Beleuchtung, Beschattung, Raumtemperatur, Türkommunikation und Energie-Visualisierung ab. Welche Funktionen aktiviert werden, hängt von der Bauplanung und dem Wunsch des Bauherren ab. Eine Aufrüstung im laufenden Betrieb ist jederzeit möglich.
3. Bedien-Elemente auswählen
Wand-Taster mit klassischer Wippe, Touch-Panels mit Display oder reine App-Bedienung am Smartphone. In der Praxis ist eine Mischung sinnvoll - feste Wand-Bedienpunkte im Flur, Touch-Panel im Wohnzimmer, App für den unterwegs-Zugriff.
4. Bestand und Renovierung mitdenken
Für Bestandsbauten ist die Funk-Variante besonders interessant. Sie kommt ohne neue Leitungen aus und lässt sich nahtlos in laufende Renovierungen integrieren. Die genaue Planung gehört zur Arbeit deiner Elektrofachkraft.
Typische Einsatzbereiche für Busch free@home
- Einfamilienhaus mit zentraler Lichtsteuerung und Beschattung
- Eigentumswohnung im Neubau mit Komfort-Anspruch
- Reihenhaus mit Heizungsregelung und Energie-Visualisierung
- Renovierung im Bestand mit Funk-Variante
- Ferienwohnungen mit App-gesteuerter Vor-Klimatisierung
- Pflege-Wohnungen mit Komfort-Bedienung für Senioren
- Smart-Home-Showrooms und Demo-Wohnungen
Sinnvolle interne Wege bei Busch-Jaeger
- Busch-Jaeger Marken-Hub
- Busch-Installationsbus KNX
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FAQ zu Busch free@home
Worin unterscheidet sich free@home von KNX?
KNX ist das offene Bus-System mit höchster Flexibilität - geeignet auch für große Gewerbe-Anlagen. free@home ist die geschlossene Wohnungs-Lösung mit einfacherer Inbetriebnahme über App. Für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser bis mittlere Größe ist free@home meist die wirtschaftlichere und schnellere Wahl. Bei großen Anlagen, Industrie und Gewerbe bleibt KNX die professionelle Lösung.
Lässt sich free@home später auf KNX migrieren?
Beide Systeme nutzen die gleiche Bus-Topologie und können in einem Gebäude koexistieren. Eine vollständige Migration ist mit Aufwand verbunden, weil die Geräte unterschiedliche Protokolle nutzen. In der Praxis wird das selten gebraucht, weil free@home selbst weiter ausgebaut werden kann.
Welche Bedien-Elemente lassen sich kombinieren?
Klassische Wand-Bedien-Elemente, Touch-Panels, App-Bedienung und Sprach-Steuerung über kompatible Assistenten sind möglich. In der Praxis ergibt eine Mischung am meisten Sinn: feste Wand-Taster für die häufigsten Funktionen, Touch-Panel im Wohnbereich, App für unterwegs.
Welche Anlagen-Größe ist sinnvoll?
free@home eignet sich für Anlagen vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienhaus. Mit dem System Access Point 6200 sind bis zu 64 Teilnehmer pro Bus-Linie möglich, mit dem System Access Point 2.0 bis zu 150 Teilnehmer. Die Leitungslänge pro Linie ist auf 1.000 m begrenzt, zwischen Spannungsversorgung und letztem Teilnehmer auf 350 m. Die Topologie erlaubt fast jede Verlegung als Baum, lediglich Ringe sind nicht zulässig. Für größere Anlagen oder gewerbliche Komplexität ist klassisches KNX über Busch-Installationsbus die professionellere Wahl.